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Informationen zur Solarenergie

Um eine Masse um eine gewisse Temperatur zu erwärmen, gilt der Lehrsatz: Spezifische Wärmekapazität mal Masse in Gramm mal Differenz zwischen Anfangs- und Endtemperatur. Die spezifische Wärmekapazität von Wasser bzw. wässrigen Lösungen ist 4,18, was der früheren Bezeichnung Kalorie (cal) entspricht. Um ein Gramm Wasser um ein Grad zu erwärmen, werden also 4,18 Joule benötigt.

Als Standard für solartechnische Anwendungen haben sich Messungen bei 1,5 atmosphärischer Masse, klarem Himmel, Windstille und 25°C Umgebungstemperatur etabliert. Unter diesen Voraussetzungen ist mit einer Einstrahlung von 1000 Watt pro Quadratmeter zu rechnen.

Um die Energieausbeute mit Solarkochern, -Öfen oder -Trocknern zu berechnen, ist die der Sonne zugewandte, reflektierte und eingefangene Fläche zu ermitteln. Diese wird Aperturfläche genannt. Ein runder Parabolkocher mit einem Durchmesser von 70 cm hat z.B. eine Aperturfläche von 0,385 Quadratmetern, ein quadratischer Solarkocher mit den Maßen 50 x 50 cm eine Aperturfläche von 0,25 Quadratmetern.

Bei einem Parabolkocher wird der Topf direkt angestrahlt, welcher von der Umgebungsluft gleichzeitig wieder abgekühlt wird. In einem Kistenkocher wird die Wärme in einer Falle eingefangen, die dem Effekt ähnelt, der von einem in der Sonne stehenden Auto bekannt ist. Aus diesem Grund müssen Solarkocher mit einer Wärmefalle nicht so groß konstruiert werden. Mueller Solartechnik bietet Solarkocher jeglicher Bauweise für die unterschiedlichsten Anwendungen an.

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